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Deutschlands Sparpolitik schadet der EU
Deutschlands Sparpolitik schadet der EU
(Foto: John Henderson | Flickr | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Die deutsche Sparpolitik schadet nicht nur langfristig der eigenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, wie Henrik Enderlein und Catherine Hoffmann [ebenfalls in dieser Meinungsübersicht] argumentieren. Sie sei auch nicht so vorbildlich für andere Staaten, wie Schäuble und Merkel gerne behaupten, kritisiert EU-Parlamentsabgeordneter Fabio de Masi von der Linkspartei. Im Gegenteil: Es ist der deutsche Exportüberschuss, der einen Großteil des Wachstums, die vollen Steuerkassen und die viel gelobte „Schwarze Null“  möglich macht. Aber dieser Exportüberschuss trägt gleichzeitig zur Verschuldung anderer Staaten bei. Ein Umstand, den die deutsche Bundesregierung gerne unter den Tisch fallen lässt.

„Deutschland schmarotzt die Nachfrage der Anderen“

De Masi hält nichts von der Rolle Deutschlands als Musterschüler mit der „Schwarzen Null“, statistisch fast Vollbeschäftigung und dem vermeintlichen Erfolg als Exportweltmeister. Ihm zufolge geht die Logik der Bundesregierung nicht auf: Es können nicht alle Staaten mehr exportieren als importieren. Denn jeder Verkauf von Waren aus dem Inland trägt ja auch dazu bei, dass andere diese Waren kaufen müssen. Es muss in einer Welt der Exportweltmeister also genauso gut Importweltmeister geben (wie zum Beispiel die USA). Das Problem dabei ist nur, dass diese Importnationen sich verschulden,

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