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Austeritätspolitik – Sparen um jeden Preis?
Austeritätspolitik – Sparen um jeden Preis?
(Foto: stevepb | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Man könnte meinen, das Konzept der „Schwarzen Null“ sei einfach so vom Himmel gefallen: Befürworter pochen auf die Politik der Nullverschuldung, als gäbe es keine Alternative. Dabei ist das Ziel der Nullverschuldung nicht alternativlos. Constanze Elter geht in ihrem Erklär-Beitrag auf Spurensuche, wann eine strenge Sparpolitik, einzig gekoppelt an das Ziel der Haushaltssanierung, richtig sein kann und ob der alternative Ansatz der keynesianischen Wirtschaftspolitik vielleicht besser geeignet ist.

Schulden abbauen und Haushalte ausgleichen

Elter erklärt, dass der Fokus auf die „Schwarze Null“ und die Eindampfung von Defiziten im Haushalt wirtschaftstheoretisch als Austeritätspolitik bezeichnet wird, zurückgehend auf das lateinische Wort für „Herbheit“ oder „Strenge“ und die Idee des Ökonomen Adam Smith und anderen Wirtschaftsliberalen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der strenge Sparzwang dient dazu, hohe Defizite im Staatshaushalt abzubauen und wieder handlungsfähig zu werden. Vor allem in Krisenzeiten bei zu hoher Staatsverschuldung kann solch eine Wirtschaftspolitik behilflich sein, wird allerdings in der Praxis unabhängig von Auf- und Abschwung als Mittel zur Bekämpfung von zu hohen Staatsschulden eingesetzt.

Dieses Austeritäts-Prinzip wird seit den 70ern von einer keynesianisch verstandenen Wirtschaftspolitik stark angefochten. Demnach wird Wirtschaft in Zyklen verstanden.

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