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Wer für die Öffnung der Grenzen plädiert ist naiv und heuchlerisch
Wer für die Öffnung der Grenzen plädiert ist naiv und heuchlerisch
(Foto: makunin | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der Informatiker und Blogger Roger Letsch findet diese gesamte Debatte um die moralische Verpflichtung des Westens heuchlerisch. Klar geht es Afrika schlecht. Aber wenn wir im Westen wirklich etwas tun möchten, damit es Menschen in Afrika besser geht, dann müssten wir nach Brüssel gehen und dort durchsetzen, dass die europäischen Agrarsubventionen aufhören. Nur so hätte Afrika eine faire Chance, von dem, was die Länder dort selbst erwirtschaften, auch wirtschaftlich zu profitieren. Einfach mehr Flüchtlinge aufzunehmen oder mehr Geld in Entwicklungshilfe zu stecken, löst überhaupt kein Problem.

Sich für die Aufnahme von noch mehr Flüchtlingen stark zu machen ist naiv

Es rechnet sich nicht! Nehmen wir an, die anderen Länder in der EU würden auch alle so viele Flüchtlinge aufnehmen wie Deutschland und ihnen dazu Jobs, Ausbildungsplätze und ein Sozialsystem zusichern. Dann würde die EU 5,5 Millionen afrikanische Flüchtlinge aufnehmen. Jedes Jahr. Zu diesem Zeitpunkt sind aber bereits 19 Millionen Afrikaner auf der Flucht, Tendenz steigend. Die Flüchtlinge würden der EU daher also so schnell nicht ausgehen und das resultierende Loch in den Staatshaushalten wäre gewaltig. Selbst durch eine Reichensteuer – wie die Linke sie fordert -wäre so etwas nicht zu stemmen.

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