Zurück zur Übersicht
Was die EU auf dem Malta-Gipfel beschlossen hat
Was die EU auf dem Malta-Gipfel beschlossen hat
(Foto: Ggia | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Das Argument in Kürze:

Am 3. Februar einigen sich EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in Vendetta auf einen Zehn-Punkte-Plan, um den Zustrom der zig tausenden Flüchtlinge über die Mittelmeerroute zu stoppen. Dabei soll der zerfallene Staat Libyen eine zentrale Rolle einnehmen. Die EU will unter anderem die Küstenwache in Libyen stärken, damit sie besser darin wird, fliehende Menschen noch im libyschen Hoheitsgebiet des Mittelmeers abzufangen und in Flüchtlingsunterkünfte in Libyen zu bringen. Martin Kreickenbaum trägt die Vorschläge zusammen und erklärt, warum diese Maßnahmen zwar einen Erfolg für die EU-Staaten darstellen, aber warum dieser Erfolg in Wahrheit zynisch ist.

10-Punkte-Plan

Die wichtigsten Punkte der beschlossenen Maßnahmen auf dem Malta-Gipfel sind die Unterstützung der libyschen Küstenwache durch bessere Ausrüstung und Ausbildung sowie der Ausbau von sicheren und angemessenen Aufnahmeeinrichtungen in Libyen. Außerdem sollen die libyschen Außengrenzen zu den Nachbarstaaten sowie Alternativrouten nach Europa besser überwacht werden. Mit den Nachbarstaaten Libyens wollen die EU-Staaten aushandeln, dass nicht-schutzbedürftige Menschen wieder in diese Staaten zurückgesendet werden können. Weitere Maßnahmen sind ein härteres Vorgehen gegen Schleuserbanden, die Unterstützung von bilateralen Initiativen, die Libyen dabei helfen sich positiv zu entwickeln, die Durchführung von Informationskampagnen über die Gefahren von illegaler Migration und die Unterstützung von Projekten,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.