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Viel wichtiger ist es die Fluchtursachen effektiv zu bekämpfen
Viel wichtiger ist es die Fluchtursachen effektiv zu bekämpfen
(Foto: Freedom House | Flickr | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die Abschottungspolitik der Bundesregierung ist die falsche Reaktion auf die weltweit steigenden Flüchtlingszahlen und die vielen Menschen, die versuchen über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Zwar stoppt die Regierung den Zuzug von Flüchtlingen, denen allerdings ist damit in keiner Weise geholfen. Die richtige Reaktion wäre Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen, um Menschen den Grund zu nehmen, überhaupt fliehen zu müssen, fordert Ex-Grünen-Chef Jürgen Trittin.

Fünf Risikofaktoren für die Flucht nach Europa

Laut Trittin scheitert die Abschottungspolitik deshalb, weil fünf zentrale Risikofaktoren nicht tiefgreifend genug angegangen werden:

Die Instabilität in den Herkunftsländern der Geflüchteten, die wie im Falle Libyens durch westliche Einmischung mit herbeigeführt worden ist. Rohstoffkonkurrenz treibt zunehmend lokale Konflikte an. Wirtschaftliche und soziale Ungleichheit wird größer. Deshalb haben die Menschen in ihren Herkunftsländern immer weniger Perspektiven. Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen in vielen Ländern stark. Das wird die Lebensbedingungen weiter verschlechtern und die jetzt schon ungünstige Ausgangslage verschärfen. Die Waffenexporte der deutschen Regierung in Krisenregionen führen zu einer politisch unsicheren und instabilen Lage in der gesamten Region.

Fluchtursachenbekämpfung statt einfacher Fluchtabwehr

Trittin sieht diese fünf Risikofaktoren als zentral an,

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