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Einwanderung muss streng kontrolliert werden
Einwanderung muss streng kontrolliert werden
(Foto: Irish Defence Forces | Wikimedia Commons | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Gerade in Zeiten von Terrorismus und Flüchtlingswellen muss man Entscheidungen treffen, die für Europa langfristig gesehen am besten sind. Das bedeutet, dass wir in Europa auch nicht jeden hineinlassen können, argumentiert EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos, dessen Hauptaugenmerk derzeit auf die Eindämmung der Flüchtlingskrise gerichtet ist. Im Interview mit der SZ macht er seinen Standpunkt sehr klar: Er ist gegen unkontrollierte Zuwanderung und setzt sich daher für stärkeren Grenzschutz an Europas Außengrenzen ein. Qualifizierte Zuwanderung allerdings werde gebraucht und müsste über legale und offene Migrationswege ermöglicht werden.

Was in Libyen passiert, ist schlimm. Hier müssen wir mehr tun

Avramopoulos ist überzeugt: Libyen ist ein „offener Korridor für Schmuggler, Schleuser und Terroristen“. Dieser müsse geschlossen werden. Deshalb bildet die EU jetzt schon die Küstenwache aus; deshalb arbeitet Brüssel eng mit der Internationalen Organisation für Migration und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zusammen. Diese Arbeit müsse intensiviert werden. Ebenso, wie die EU-Außenminister unbedingt wirksamere Methoden zur Bekämpfung der Schlepper finden müssen. Eine verstärkte Unterstützung Italiens sei dafür unverzichtbar.

Mehr Solidarität zwischen den EU-Staaten ist vonnöten

Gleichzeitig fordert der EU-Innenkommissar aber auch mehr Solidarität zwischen den EU-Staaten.

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