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Wie können wir die Mittelschicht entlasten?
Wie können wir die Mittelschicht entlasten?

Das Argument in Kürze: Wenn es um Umverteilung geht, dann hört man im Wahlkampf oft die Forderung: Mittelschicht entlasten! Nur wie? Diese Frage bleibt meist ungeklärt. Ein Grund dafür ist, dass nur wenige Wähler Lust haben sich durch die Zahlenspiele zu denken, die notwendig sind, um der Frage so richtig auf den Grund zu gehen. Der Zeit-Autor Mark Schieritz hat den Wählern diese Aufgabe abgenommen. In dieser Hintergrund-Perspektive klärt er sehr kurzweilig darüber auf, was eine Umverteilung zugunsten von Deutschlands Mittelschicht bedeuten könnte – und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was heißt eigentlich Mittelschicht?

Ökonomen definieren Mittelschicht anhand nur eines Kriteriums: Dem Einkommen. Laut der amtlichen Definition der Bundesregierung zählt zur Mittelschicht, wer weniger als 200 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens verdient (alle ab dieser Schwelle gelten als reich) und mehr als  60 Prozent (arm). Das entspricht laut Schieritz einem „Nettoeinkommen von 1.056 Euro beziehungsweise 3.520 Euro“. Nach dieser Definition gehören in Deutschland 76 Prozent zur Mittelschicht; im Jahr 1995 waren es 82 Prozent. Die Mittelschicht hält sich also relativ stabil in Deutschland, schrumpft aber langsam und stetig.

Die Mittelschicht leidet mehr unter Sozialabgaben als unter Steuern

Schwerer als die Steuerbelastung fallen in den meisten Familien die Sozialabgaben ins Gewicht –

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