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Wir sind moralisch dazu verpflichtet
Wir sind moralisch dazu verpflichtet

Das Argument in Kürze:

Ungerechtigkeit heißt, etwas zu erwirtschaften, aber nicht angemessen dafür vergütet zu werden. So entsteht Ungleichheit. Und das ist moralisch höchst verwerflich, schreibt Thomas M. Scanlon, Professor für Moralphilosophie und Politik an der Harvard University. Die wirtschaftliche Kooperation innerhalb eines Landes muss sich für alle Beteiligten lohnen. Deshalb brauchen wir Umverteilung.

Arbeiter müssen einen fairen Anteil am Erwirtschafteten bekommen

Während das Einkommen des reichsten 1 Prozent der amerikanischen Bevölkerung um 165 Prozent seit den 1970er Jahren angestiegen ist, hat sich das Einkommen der durchschnittlichen Arbeiter kaum verändert, so Scanlon. Diese Arbeiter haben jedoch auch einen wesentlichen Teil zur Produktion des nationalen Einkommens beigetragen. Aus moralischen Gründen und im Sinne der Gerechtigkeit sollten sie also Anspruch auf einen fairen Anteil an dem Erwirtschafteten haben. Sowohl die Reichen als auch die Armen seien alle Teil eines kooperativen Projekts. Scanlon argumentiert, dass also aus moralischen Gründen die Bedingungen dieser Kooperation für alle Parteien gleich sein müssen.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Bei aller Diskussion um die wirtschaftlichen Folgen von Umverteilung vergessen viele oft die moralische Grundlage hinter der Debatte, wenn nicht gar hinter dem gesamten Wirtschaftssystem.

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