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Umverteilung ist Diebstahl
Umverteilung ist Diebstahl

Das Argument in Kürze:

Eines der berühmtesten Argumente gegen mehr Umverteilung kommt vom Philosophen Robert Nozick, der in seinem Buch Buch „Anarchy, State and Utopia“ eine Antwort auf den Gerechtigkeits-Philosophen John Rawls und dessen „A Theory of Justice“ verfasst hat. Nozick begründet philosophisch, warum mehr Umverteilung nicht zu mehr Gerechtigkeit führt – sondern im Gegenteil: Staatliche Umverteilung ist ungerecht, sie ist eine Form des Diebstahls – das ist das Argument. Im Folgenden der Versuch, sein Argument zumindest in den Grundzügen zu umreißen.

Individuen entscheiden sich aus freien Stücken Ressourcen umzuverteilen

Zunächst einmal muss man erkennen, schreibt Nozick, dass es keine zentrale Instanz gibt, die darüber entscheiden kann, wie alle Ressourcen in einer Gesellschaft verteilt sind, denn nicht alle Ressourcen sind in den Händen einer Organisation – auch  Individuen verfügen über Ressourcen. Wer also wissen will, ob und wie Umverteilung gerecht ist, muss klären, was die gerechte Grundlage dafür ist, dass Individuen Ressourcen in Besitz nehmen (original acquisition of holdings). Und dann darum, ob und wie Individuen diese Ressourcen rechtmäßig weitergeben dürfen (transfer of holdings).

Nehmen wir nun für einen Moment an, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der alle Ressourcen völlig gleich verteilt sind.

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