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Chancengleichheit ist ohne Umverteilung nicht möglich
Chancengleichheit ist ohne Umverteilung nicht möglich

Das Argument in Kürze:

Das klassische Argument gegen die Umverteilung lautet: Wir brauchen nicht mehr Umverteilung, sondern Chancengleichheit. Julian Bank, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialökonomie der Uni Duisburg-Essen, sieht das anders. Er legt dar, dass es keine Chancengleichheit geben kann ohne Umverteilung. Wenn wir die Ressourcen in unserem Land nicht gerechter an alle verteilen, dann werden auch die Chancen erfolgreich zu sein immer ungleicher. Und wenn wir wollen, dass Deutschland ein erfolgreiches und gerechtes Land bleibt, dann müssen wir mehr umverteilen.

Chancengleichheit besteht nicht von alleine weiter

Chancengleichheit kommt nicht von selbst, meint Bank. Und sie besteht erst recht nicht automatisch fort, wenn sie einmal erreicht wurde: “Selbst bei gleichen Chancen zu einem Zeitpunkt haben wir bei ausgeprägter Ungleichheit spätestens in der nächsten Generation wieder ungleiche Chancen.” Was können wir dagegen machen? Banks Antwort lautet: Mehr umverteilen. Nur eine erfolgreiche Verteilungspolitik kann sicherstellen, dass keiner viel Geld braucht, um später viel Geld zu verdienen. Das ist der einzige Weg für gleiche Chancen in der Zukunft, schreibt Bank.

Warum wir diesen Beitrag empfehlen:

Bank zeigt auf, dass es einen Denkfehler gibt, der oft gemacht wird: Die Phänomene Umverteilung und Chancengleichheit stellen keinen Gegensatz dar.

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