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Die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland ist eklatant
Die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland ist eklatant
(Foto: World Economic Forum | Wikipedia Commons | CC BY-SA 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Deutschland geht es gut? Blogger Reiner Dammann sieht das ganz anders. Grund dafür sei eine eklatante soziale Ungerechtigkeit. Während Top-Manager immer mehr Millionen verdienen, arbeitet der durchschnittliche Deutsche mehr als seiner Gesundheit zugute kommt – und das für einen viel zu geringen Lohn. Durch radikale Umverteilung könnte dieses Problem einfach gelöst werden.

Umverteilung würde das Problem der Armut einfach lösen

Für den politischen Blog Nachrichtenspiegel fasst Dammann unseren gesellschaftlichen Status Quo folgendermaßen zusammen: Durch den enormen gesellschaftlichen Leistungsdruck arbeiten die Bürger viel zu viel, werden auch noch schlecht dafür bezahlt und belasten dadurch immer mehr die Sozialkassen. Währenddessen häuft die Oberschicht mehr und mehr Milliarden an.  Das einzige Mittel gegen diese Armutsspirale, postuliert Dammann, ist radikale Umverteilung.

Beispielsweise könnte die Hälfte der Milliarden-Gewinne der Oberschicht die Kosten des Staates für die Finanzierung von Arbeitslosen komplett decken. Eine andere Alternative, die eine Gesellschaft per Gesetz festsetzen könnte, wäre zum Beispiel die Beteiligung der Arbeitnehmer an den Gewinnen aus dem technologischen Fortschritt. Konkret heißt das: Die Gewinne aus der fortschreitenden industriellen Revolution könnten zu 50 Prozent zur Deckung der Kosten verwendet werden, die für die Folgen dieser Revolution aufgewendet werden müssen.

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