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Überwachung ja, aber bitte gezielt
Überwachung ja, aber bitte gezielt
(Foto: Michael Gaida | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der politische Journalist Rudy Takala argumentiert, dass Massenüberwachung ineffektiv ist, um den Terror zu bekämpfen. Im Gegenzug zur Überwachung der Massen sollte daher in Zukunft stattdessen gezielte Überwachung vermehrt eingesetzt werden, um zukünftige Anschläge zu verhindern. Da die amerikanische Bevölkerung Überwachung durch den Staat zunehmend ablehnt und auch Politiker vor allem Ende 2015 dafür plädiert haben, den Datenschutz zu stärken, sieht Takala die gezielte Überwachung als zukunftsweisend.

Massenüberwachung ist ineffektiv

Takala zitiert den republikanischen Repräsentanten Jim Sensenbrenner, um sein Argument zu stützen. Laut Sensenbrenner sei die Massenüberwachung nicht nur ein staatlicher Eingriff in die Privatsphäre der Bürger, sondern auch ineffektiv. Die zuständigen Beamten wären von der Menge der gesammelten Daten überfordert – dadurch steige die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Informationen nicht als solche erkannt werden. Der Repräsentant kritisiert zudem Behauptungen, dass die Anschläge in Paris, Boston und San Bernardino vermeidbar gewesen wären, hätte die NSA ihr Programm zur Massenüberwachung weiterführen können. Laut Sensenbrenner wurde diese Überwachungsform zu Zeiten der Anschläge noch immer durchgeführt.

Gezielte Überwachung ist die Zukunft

Da Massenüberwachung sich als ineffektiv erwiesen hat, plädiert Takala für gezielte Überwachung von Einzelpersonen. Der Trend zu dieser Form der Überwachung werde durch zwei Faktoren begünstigt: Erstens sei die amerikanische Bevölkerung seit der wiederholten Aufdeckung von Spionage-Skandalen immer unzufriedener mit den aktuellen Überwachungsmethoden der Regierung.

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