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Dass die USA aus dem Klima-Abkommen aussteigen, ist noch lange keine Katastrophe!
Dass die USA aus dem Klima-Abkommen aussteigen, ist noch lange keine Katastrophe!
(Foto: The White House | Wikimedia Commons | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Wo andere ein Drama prognostizieren, bleibt Damir Fras sachlich. Für ihn ist Trumps Ausstieg keine völlige Katastrophe, sondern ein Problem, das sich lösen lässt.

Fras nennt zwei Hauptargumente:

Ein Nachfolger kann den Austritt wieder rückgängig machen.

Es dauert dreieinhalb Jahre, bis der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wirksam wird. Das ist ziemlich genau die Zeit der nächsten amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Trumps Nachfolger könnte die Entscheidung also direkt nach Amtsantritt wieder rückgängig machen und somit wäre die amerikanische Klimapolitik nur kurzzeitig vom Kurs abgekommen.

Andere Staaten könnten mehr Verantwortung übernehmen.

Ja, die USA steigen vorerst aus. Dafür haben aber viele andere Staaten wie China, Kanada, Deutschland und Japan (um nur ein paar Beispiele zu nennen) sehr stark betont, dass sie den Pariser Klimadeal nicht aufkündigen werden. Sogar ganz im Gegenteil: Fras hält es für denkbar, dass andere Staaten jetzt in die Presche springen und ihren Einsatz für eine nachhaltigere Klimapolitik erhöhen. Mit anderen Worten: Selbst wenn Forscher derzeit voraussagen, dass es durch den Ausstieg der USA zu einer Temperaturerhöhung von 0,3 Grad kommen könnte, heißt es noch lange nicht, dass das tatsächlich der Fall sein wird.

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