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Das BAMF spielt mit Menschenleben. Wie die Lage in Afghanistan wirklich ist, wird völlig ignoriert.
Das BAMF spielt mit Menschenleben. Wie die Lage in Afghanistan wirklich ist, wird völlig ignoriert.
(Foto: Jim Varhegyi | Wikimedia Commons | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Ramin Mohabat war Journalist für das afghanische Staatsfernsehen, bevor er aus seiner Heimat fliehen musste. Jetzt berichtet er von der Lage vor Ort. Aus seiner Sicht ist es so gut wie nirgendwo sicher in Afghanistan. In 31 von 34 Regionen herrschen Kampfhandlungen, die Polizei und die Taliban arbeiteten meist zusammen und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) interessiere sich nicht für die Schicksale der Geflüchteten.

Dass es in Afghanistan sicher ist, ist schlichtweg eine Lüge

Mohabat nennt bestürzende Beispiele: Von einer Grenzüberfahrt, bei der ein älterer Herr, der neben Mohabat im Bus saß, bei einer Straßenkontrolle der Taliban rausgezogen und geköpft wurde, nur weil er keinen Bart trug. Von der Art und Weise, wie die Taliban neue Rekruten in den Krieg hineinziehen: Junge Menschen würden zunächst in der Moschee überredet, dann durch einen Brief ermahnt und schließlich durch persönliche Verhöre und Bedrohung der  Angehörigen dazu gezwungen für die Taliban zu kämpfen. Die Polizei mache mit der Taliban gemeinsame Sache und finde einen, selbst wenn man in eine andere Region ziehe. Und die Gebiete, die als sicher gelten, sind enge und eingeschworene Gemeinden bekannt für extreme Fremdenfeindlichkeit; als Abgeschobener aus Europa sei es unmöglich hier unterzukommen.

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