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Darf man Terroristen Asyl gewähren?
Darf man Terroristen Asyl gewähren?
(Foto: ResoluteSupportMedia | Flickr | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Der Kolumnist André Mielke thematisiert die aus seiner Sicht absurde Situation, dass Afghanen, die vor dem Terror fliehen, aus Deutschland immer häufiger abgeschoben werden, wohingegen geflüchtete Taliban-Terroristen eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Implizit argumentiert er, dass es genau anders herum sein sollte: Flüchtlinge sollten keinen Anreiz bekommen, sich als Terroristen auszugeben und erst recht nicht mit einer Terror-Biografie in Deutschland bleiben dürfen.

Tausende Kriegsverbrecher aus den Kreisen der Taliban erhalten Asyl

Laut SPIEGEL-Informationen befinden sich nämlich tausende Flüchtlinge in Deutschland, die sich als Taliban bekannt haben. Demnach haben viele nicht bloß als einfache Gefolgsleute gearbeitet, sondern schwere Kriegsverbrechen begangen. Das Absurde aus Sicht Mielkes: Diese dürfen bleiben, während viele andere Afghanen, die vor genau jenem Terror der Taliban geflohen sind, abgeschoben werden. „Die Behauptung, vor Terror nach Deutschland geflohen zu sein, ist also unter Umständen aufenthaltsrechtlich weniger wirkmächtig als die Einlassung, selbst Terror (gewesen) zu sein“, schreibt Mielke. Sarkastisch kommentiert er, dass das Ziel Flüchtlingen Schutz zu bieten damit ironischerweise erfüllt würde: Denn wenn alle afghanischen Opfer von Terror und Gewalt nach Afghanistan zurück müssten, dafür aber deren Peiniger nach Deutschland kämen, gelänge es immerhin, beide Parteien räumlich voneinander zu trennen.

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