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Mit dem neuen Programm gibt es wieder Hoffnung auf Frieden in der Region
Mit dem neuen Programm gibt es wieder Hoffnung auf Frieden in der Region
Foto von: Wall in Palestine.Veröffentlicht auf: Flickr. Unter: CC BY2.0.

Das Argument in Kürze:

Beril Dedeoglu findet das neue politische Programm der Hamas sehr gut. Der Grund: Das Programm beziehe Stellung zu fast allen großen und wichtigen Fragen im Israel- und Palästina-Konflikt- und zwar im Einklang mit den UN-Normen. Damit, findet Dedeoglu, entstehen in der gesamten Region neue Möglichkeiten für Frieden. Wenn jetzt die westlichen Regierungen nicht handeln, sind sie selbst schuld.

Im Detail schreibt sie:

Im neuen Programm wird klar, dass die Hamas in erster Linie eine palästinensisch-nationalistische Gruppe ist (und keine radikal-islamische). Darüber hinaus möchte die Hamas ein demokratisches Palästina gründen, in dem Frauen mitregieren und der Islam als Religion der Toleranz und des Friedens ausgelegt wird Damit ist es jetzt deutlich einfacher für die internationale Gemeinschaft mit der Hamas Gespräche zu führen. Es schlichtweg prätentiös von westlichen Regierungen die Hamas jetzt weiterhin als Terrororganisation zu sehen oder von Verhandlungen auszuschließen.

 

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Dedeoglu schreibt nicht nur kurz, klar und prägnant. Sie weist uns auch auf Aspekte im neuen Programm hin, die von anderen Autoren gar nicht genannt werden, wie zum Beispiel die Frauenrechte und die Passagen im Hamas-Programm über Demokratisierung.

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