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Das neue Programm wird nichts wirklich verändern
Das neue Programm wird nichts wirklich verändern
Foto von: SAFA IMAGES.Veröffentlicht auf: Flickr. Unter: CC BY2.0.

Das Argument in Kürze:

Keine Frage, das neue Programm ist ein wichtiger Schritt, findet Fatih Nemer. Aber die Hamas führe damit nur einen realpolitischen Kurs fort, der schon vor Jahren eingeleitet worden sei. Und die Hamas mache das nur, weil die sie Angst habe den Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren, wenn sie weiter so radikal bleibt.

Im Detail schreibt Nemer:

1) Die Hamas betreibt Realpolitik, um im Gazastreifen beliebter zu werden. Die zweite Intifada, der zweite große Aufstand der Palästinenser gegen Israel, führte zur Gewalteskalation auf beiden Seiten. Unter anderem waren die Bewohner im Gazastreifen über Jahre hinweg eingesperrt in einem Krieg zwischen zwei verhärteten Fronten. In der Folge haben sich seit dieser Zeit die Lebensbedingungen der Palästinenser im Gazastreifen enorm verschlechtert. Zeitweise hatten über 60 Prozent der palästinensischen Bevölkerung dort über die Hälfte ihres Einkommens verloren. Die Hamas hat deshalb seit langem mit großen Legitimitätsproblemen zu kämpfen und ist zunehmend unbeliebt geworden. Deshalb versuche die Hamas jetzt sich realpolitischer zu positionieren. Sie wolle damit den Rückhalt in der Bevölkerung zurückgewinnen.

2) Dass die Hamas eine Zweistaatenlösung akzeptiert, ist überhaupt nichts Neues.

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