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Es braucht immer einen Konsens vor der Nutzung von AR
Es braucht immer einen Konsens vor der Nutzung von AR
(Foto: Tom | Flickr | CC BY 2.0)

Wie ethisch vertretbar sind „Augmented Reality“-Brillen oder Kontaktlinsen? Und vor allem,  wie könnten sie die Gesellschaft verändern? Genau diesen beiden Fragen gehen die drei Wissenschaftler Marty Wolf, Frances Grodzinsky und Keith Miller in ihrem lesenwerten Forschungsartikel „Augmented Reality All Around Us“ nach. Dabei finden sie erhebliche ethische Herausforderungen, die mit der neuen Technologie einhergehen.

So erwächst auf Seiten der Entwickler eine große Verantwortung sicherzustellen, dass ihre Kunden und Nutzer nicht über etwaige Komplikationen oder Risiken bei Nutzung der Technologie hinweggetäuscht werden: Denn die mächtigen Seh-Geräte können nicht nur real wirkende digitale Zusatzinhalte in den Raum und auf andere Menschen projizieren und damit ein neues, potentiell verzerrtes Bild von der Wirklichkeit zeichnen; sie verfügen auch jederzeit über den Standort des Trägers sowie können mit der Hilfe der installierten Kamera jegliche Konversationen und menschlichen Begegnungen aus der Ich-Perspektive aufzeichnen. Daher müssen Nutzer und Nicht-Nutzer zur Wahrung ihrer Autonomie und Freiheitsrechte, so eine Forderung der Wissenschaftler, vor jeglicher Nutzung oder dem Ausgesetzt-Sein dieser Technik eine informierte Entscheidung über deren Gebrauch treffen können und ihre Zustimmung geben („informed consent protocols“).

Das heißt: wann immer ein Außenstehender mit einem „AR“-Gerät gefilmt oder aufgenommen wird, soll das nur erlaubt sein, wenn er seine Zustimmung erteilt hat.

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