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Die Zukunft liegt in der Halluzination
Die Zukunft liegt in der Halluzination
(Foto: Glogger~commonswiki | Flickr | CC BY-SA 3.0)

Nicht alle sehen Augmented Reality als Technologie so unkritisch wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Der Journalist Michael Moorstedt zum Beispiel.

Moorstedt befürchtet, dass Menschen sich noch mehr im „Post-Faktischen“ verlieren, wenn jeder die Welt mit eigenen virtuellen Zusatzinhalten anreichern kann, die andere nicht sehen oder überprüfen können. Er schreibt: „Wenn das Internet und die sozialen Medien es den Menschen ohnehin schon so schwer gemacht haben, sich auf vermeintlich unverrückbare Fakten und Wahrheiten zu verständigen, wie wird das erst, wenn sie nicht einmal mehr die gleiche Welt wahrnehmen? Wenn sie sich nicht nur weigern, die Dinge zu sehen, wie sie nun mal sind, sondern wenn diese tatsächlich aus- oder überblendet werden.”

Außerdem könnten die Filterblasen, in denen viele Menschen schon heute stecken, noch deutlich zunehmen. So könnte es sein, dass die Nutzer von Augmented-Reality-Brillen oder Kontaktlinsen die Welt unterschiedlich wahrnehmen – je nachdem, ob die Produkte von Apple, Facebook oder Microsoft stammen. Konzerne würden demnach die Macht erhalten, die Lebenswirklichkeit ihrer Kunden noch tiefgreifender zu beeinflussen durch nutzerspezifische Werbung und vollständig personalisierte Informationsvermittlung. Der Autor beantwortet die von ihm aufgeworfenen Fragen zwar nicht, aber seine Fragen alleine reichen aus, um die potentiellen Probleme dieser neuen Technologie für sich selbst zu entdecken.

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