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Die totale Isolierung durch AR
Die totale Isolierung durch AR

Stell dir vor, du kannst dir ein eigenes Haustier aussuchen, dessen Form und Farbe du vollkommen selbst bestimmst. Du kannst überall mit ihm spielen – und nicht nur mit einem, sondern mit all deinen Lieblingshaustieren, die du immer mit dabei hast, ohne dass es jemand anderen stört. Im Kurzfilm „Strange Beasts“ wird genau diese Vorstellung zur Wirklichkeit. Der Protagonist Viktor wählt sein eigenes Haustier aus und spielt zu Hause und im Park mit ihm und dem individuell designten Haustier seiner Tochter.

Allerdings wird diese auf den ersten Blick spaßig wirkende Freizeitbeschäftigung zu einem ziemlich realistisch anmutenden Alptraumszenario, das gar nicht so weit in der Zukunft liegen könnte. Denn all diese Tierchen sind nicht real, sondern virtuelle Erweiterungen der Realität: Sie existieren nur in der Lebenswirklichkeit von Viktor, der „AR“-Kontaktlinsen trägt, mit denen Viktor virtuelle Lebewesen in die eigene Realität einfügt. Als Zuschauer sieht man Viktor alleine auf der Couch sitzen und alleine im Park spielen. Wo in Viktors Welt Haustiere sind, ist eigentlich niemand; der Kontakt zur Außenwelt scheint gleich Null zu sein.

Der Kurzfilm verdeutlicht auf einprägsame Weise, wie schnell die Grenzen der Realität verwischen können und virtuelle Beziehungen an die Stelle von realen treten.

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