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Für einen Großteil der Franzosen ist der Arbeitsmarkt das wichtigste Thema
Für einen Großteil der Franzosen ist der Arbeitsmarkt das wichtigste Thema

Sylvia Schmidt und Dr. Christian Bluth spekulieren nicht gerne. Zumindest nicht in diesem Beitrag für den GED Blog. Um zu belegen, wie zentral das Thema soziale Sicherheit und Arbeitsmarkt in den französischen Präsidentschaftswahlen sind, legen sie Zahlen vor: 49 Prozent aller Franzosen sagen im jüngsten Eurobarometer, dass Arbeitslosigkeit ihre größte Sorge ist, erst danach kommen Terrorismus (31 Prozent) und Immigration (19 Prozent). Die Sorge, die EU sei zu undemokratisch, werde nicht genannt.

Frankreichs Arbeitsmarkt sei zweigeteilt. Auf der einen Seite gebe es viele sehr regulierte und sichere Jobs, auf der anderen Seite werde die Unsicherheit gerade bei neu entstehenden Stellen immer größer. Dazu komme eine Jugendarbeitslosigkeit von 24, 6 Prozent. Frankreich gehöre zu den Spitzenreitern Europas in dieser ruhmlosen Kategorie. Und die Bevölkerung sei tief gespalten. Während 51 Prozent aller Franzosen sagten, sie möchten mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt, sagten 49 Prozent sie möchten mehr Sicherheit. Gleichzeitig seien sich beinahe alle einig (85 Prozent der Bevölkerung), dass es immer ungerechter zugehe in Frankreich.

Kein Wunder also, dass Sozialpolitik eines der Top-Themen im Wahlkampf ist. Sowohl Macron als auch Le Pen haben die Reform des Arbeitsmarktes zu einem ihrer wichtigsten Programmpunkte gemacht. Wer die Positionen dieser zwei Kandidaten im Einzelnen sehen möchte, für den lohnt sich der Blick in den Originalartikel.

Wer steckt dahinter?

Sylvia Schmidt & Christian Bluth
Kommt aus:Deutschland
Politische Position:offiziell unparteiisch
Arbeitet für/als: Bertelsmann Stiftung
Was Sie noch wissen sollten:Die Bertelsmann Stiftung fördert nach eigener Aussage „Reformprozesse“ und „Prinzipien unternehmerischen Handelns“, um eine „zukunftsfähige Gesellschaft“ aufzubauen. Ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft wurde jedoch wiederholt kritisiert.
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