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Alles dreht sich um Sicherheit und Terrorismusabwehr
Alles dreht sich um Sicherheit und Terrorismusabwehr

Nach den Anschlägen in Paris und Nizza und knapp eineinhalb Jahren im Ausnahmezustand ist laut Wahlumfragen im Februar der größte Sorgenfaktor der Franzosen das Thema innere Sicherheit gewesen – und nicht in erster Linie die Frage nach der Rolle der Europäischen Union. Für die Autorin Anne Giudicelli teilt sich dieses Thema in zwei unterschiedliche Grundauffassungen, die sich auch in den Positionen der beiden Präsidentschaftskandidaten widerspiegeln: Das eine politische Lager begreift die zunehmende Diversität an Religionen und Ethnien, die Globalisierung und Einwanderung in Frankreich als eindeutige Gefahr für die innere Sicherheit, das andere tendenziell als Chance. So vertritt Marine Le Pen einen repressiven Kurs der nationalen Abschottung, und Macron setzt eher auf Toleranz und Integration in der Sicherheitspolitik.

Repressiv heißt in dem Fall, der „echte Feind der Nation“ sind der radikale Islam und sein Zwillingsbruder, der Dshihadismus – und die müssen radikal bekämpft werden. Unter anderem müssten dafür salafistische Moscheen geschlossen werden; ausländischen Spendern müsse die Erlaubnis entzogen werden, inländische muslimische Organisationen zu finanzieren; und Bürgern mit doppelter Staatsbürgerschaft müsste ihre französische Staatsbürgerschaft entzogen werden, sobald ihnen Verbindungen zu Dschihadisten nachgewiesen werden können oder sie vom Kampf für eine islamistische Terrororganisation nach Frankreich zurückkehren.

Macron setzt wie Benoit Hamon,

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