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Wer Menschenrechte verletzt und seine Legitimität im Volk verloren hat, ist kein guter Partner
Wer Menschenrechte verletzt und seine Legitimität im Volk verloren hat, ist kein guter Partner

Der renommierte US-Analyst und Berater Matthew Brodsky lehnt die Unterstützung des Syrischen Machthabers Assad durch die USA vehement ab. Nicht nur wegen der moralischen Fragwürdigkeit des Unterfangens, Assads Kriegsverbrechen bei dieser Entscheidung komplett auszublenden. Sondern vor allem, weil Assad weder die militärische Stärke noch die Legitimität besitzt, Syrien in der Zukunft selbstständig zusammenzuhalten.

Die Armee des syrischen Präsidenten sei nicht mehr als eine „leere Hülle“, schreibt Brodsky, die nur noch durch die Unterstützung der Russen, des Iran und der Hisbollah zusammengehalten werde. An den Kämpfen um die syrische Stadt Palmyra werde diese Machtlosigkeit besonders deutlich: So haben Assads Truppen Palmyra nur mit Hilfe der Russen im März erobern können, verloren sie wieder während ihrer Offensive auf Aleppo und konnten sie erst wieder in ihre Gewalt bringen, nachdem die Schlacht vorüber war. Ohne Moskau wären Assads Streitkräfte nicht in der Lage die Stadt erfolgreich vor IS-Kämpfern zu schützen.

Darüber hinaus verfüge das Assad-Regime nur noch über einen Bruchteil seiner Legitimität in Syrien wie vor Ausbruch des Bürgerkriegs. „Um Syrien zu regieren, musste die Assad-Familie ihren Regierungsstil auf etliche ethnische Gruppen anpassen, manche schmeicheln und andere unterdrücken und wiederum andere gegeneinander aufwiegeln. […] In der Praxis hat das bedeutet,

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