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Kein einziger Flüchtling wird zurück nach Syrien gehen – so lange Assad an der Macht bleibt
Kein einziger Flüchtling wird zurück nach Syrien gehen - so lange Assad an der Macht bleibt

Manchmal klingen Lösungen auf Papier besser als in Wirklichkeit. Murtaza Hussain zumindest ist sich sicher: Wenn jetzt unter der neuen Trump-Regierung viele danach rufen Assad zu unterstützen, wissen sie nicht, was vor Ort eigentlich los ist. Mit Assad werde das Land nicht stabilisiert, sondern ausgehöhlt. Wenn die USA und Europa Assad als Lösung wählen, werde sich die Flüchtlingskrise verschlimmern und damit auch das Phänomen globaler Terrorismus. Dabei sei Assad nicht die einzige Lösung.

Murtaza Hussain hat einigen Aufwand betrieben. Er war für The Intercept vor Ort in Flüchtlingslagern nahe der syrischen Grenze und hat mit Menschen gesprochen, die ihren Job und ihre Heimat in Syrien gelassen haben. Für seine Reportage sammelt er Fundstücke – Interviews mit einem ehemaligen Lehrer, einem Militäroffizier, einem Flüchtlingshelfer, Kindern und Frauen. Und er kommt zum Schluss: Viele, der Millionen von Menschen, die Syrien verlassen haben, sind wegen Assad geflohen. Assad hat ihre Jobs gekündigt, ihre Häuser zerbombt und ihre Familien ermordet. So lange Assad an der Macht bleibt, werden sie nicht zurückkehren – und die globale Flüchtlingskrise wird sich verstärken.

“If Western governments think that striking a deal that keeps Assad in power will end the refugee crisis,” [a former medical student and classmate of Assad] told me,

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