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Frieden in Syrien ist mit Waffen nicht zu erreichen
Frieden in Syrien ist mit Waffen nicht zu erreichen

Kann man Feuer mit Feuer bekämpfen? Nein, genau das kann man nicht, schreibt Leah Muskin-Pierret. Ständig würde in Syrien humanitäre Rhetorik missbraucht, um militärische und geopolitische Interessen durchzusetzen. Dabei übersehe man wie ineffektiv der Krieg und mit ihm alle militärischen Lösungsansätze bisher gewesen seien.

Leah Muskin-Pierret schreibt für die US-Lobby Organisation „Friends Committee on National Legislation“, die sich explizit für humanitäre Lösungen von militärischen Konflikten einsetzen. Deshalb ist ihre Position wenig verwunderlich. Sie bringt aber neue Argumente in Debatte ein. Denn während Pro- und Kontrastimmen gegeneinander streiten, ob es nun besser sei im Namen von Assad Bomberangriffe zu fliegen oder im Namen der Opposition, zeigen Autoren wie Muskin-Pierret: Beides ist keine Lösung.

Extremistische Gruppen könne man nicht wegbomben. Das habe sich in der Vergangenheit gezeigt. Im Gegenteil: ISIS sei überhaupt erst in Erscheinung getreten aufgrund von westlichen Bombenangriffen. Neben der Tatsache, dass die Waffen der ISIS eigentlich aus den USA stammen, würde auch Trumps Anti-Muslim Rhetorik ISIS in die Hände spielen, weil dieser Hass der Nährboden für deren Rekrutierung sei.

“Extremism cannot be bombed out of existence. ISIS, one must note, was bombed into existence.”

Auch die von vielen propagierten Sicherheitszonen in syrischen Grenzregionen seien keine Lösung.

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