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Es ist geopolitisch nicht klug, in Syrien zu intervenieren
Es ist geopolitisch nicht klug, in Syrien zu intervenieren

Was soll Europa also tun in Syrien? Sollten wir als Europäer intervenieren? Sollte Deutschland mehr tun als ab und an ein paar unverfängliche diplomatische Kommentare zu äußern? Werden wir unserer Verantwortung gerecht?

Manchmal ist es interessant zu sehen wie Militärstrategen über solche Fragen nachdenken. Menschen, die Politik betrachten wie ein Schachspiel mit klugen und weniger klugen Zügen. General Jean-Bernard Pinatel ist ein solcher Stratege, er denkt Politik aus geopolitischer Sicht. Und sein Artikel kann uns dabei helfen zu verstehen, wie eventuell auch in Deutschland in strategischen Kreisen über eine Intervention in Syrien nachgedacht wird und warum es vermutlich nie dazukommen wird. Denn auch wenn Pinatels Text etwas älter ist, sind seine Argumente nach wie vor hochaktuell:

Erstens kann keiner garantieren, dass westliche Raketen nicht auch Zivilisten treffen. Und schlimmer noch: Chemiewaffendepots von radikalen Oppositionsgruppen, was fatale Folgen haben wird. Pinatel nennt das Beispiel von UN Reports über Regierungsattacken von Assad, die in der Vergangenheit möglicherweise ein Sarin Depot von Rebellen getroffen haben. Mit den mutmaßlichen Giftgasattacken auf das syrische Chan Scheichhun diese Woche wird noch offensichtlicher, wie brisant das Problem eigentlich ist. Giftwaffen sind im Spiel, auch wenn die Frage von welcher Seite Spekulation sein mag.

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