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Wilders Niederlage war ein Pyrrhus-Sieg: Die echten Gewinner sind rechtskonservative Hardliner
Wilders Niederlage war ein Pyrrhus-Sieg: Die echten Gewinner sind rechtskonservative Hardliner
(Foto: Rijksvoorlichtingsdienst | Wikimedia | CC BY 2.0)

Manchmal sind die Prozentpunkte, die eine Partei in einer Wahl bekommt nicht Zeichen für Sieg oder Niederlage. So zumindest argumentiert Journalist Randeep Ramesh für den Guardian. Nachdem bekannt wurde, dass Wilders nicht stärkste Kraft im Land ist, jubelten Politiker und Journalisten in Deutschland und Europa: Die Niederlande rücken nicht in Richtung Rechtspopulismus! Unser Nachbar im Westen fährt sicher auf pro-europäischem Kurs! Die Ära der Populisten ist zu Ende! Doch nach anfänglicher Euphorie mehrten sich Zweifel: Wilders hat 20 Sitze gewonnen, fünf mehr als in der letzten Wahl. War das wirklich eine Niederlage für Wilders? Und warum bewerten rechtspopulistische Politiker wie Marine Le Pen das Ergebnis als „extrem positiv“?

Randeep Ramesh sieht das Wahlergebnis als einen Pyrrhus-Sieg: Ein teuer erkaufter Erfolg, der die Gewinner mindestens genauso beschädigt wie die Verlierer. Denn die rechtskonservativen unter Rutte haben Wilders nicht bekämpft. Im Gegenteil: Sie haben seine Sprache kopiert, seine Themen übernommen und am rechten Rand nach Stimmen gefischt – wo die Partei für Freiheit (PVV) von Wilders zuhause ist.

„The cost of this victory was that the country’s centre-right party appropriated the rhetoric of Wilders to beat him. Mark Rutte, who leads the VVD party, which won the largest number of seats in the election,

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