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Muslime sagen: Es fühlt sich hier nicht mehr an wie Heimat!
Muslime sagen: Es fühlt sich hier nicht mehr an wie Heimat!
(Foto: Guilhem Vellut | Flickr | CC BY 2.0)

Manchmal vergisst man das: Klar, die Wahlen in den Niederlanden waren hart umkämpft – und hart und rau war die Sprache, mit denen Kandidaten versuchten zu punkten. Aber was macht die Rhetorik, die in einem solchen Wahlkampf verwendet wird eigentlich mit den Menschen vor Ort?

Yoruk Bahceli interviewt Niederländer, die Teil der muslimischen Minderheit sind. Teil der Bevölkerungsgruppe, über die in diesem Wahlkampf viel geredet wurde. Und die Zitate, die er sammelt machen nachdenklich. Sie zeigen: Slogans und Streitreden ziehen nicht vorüber, ohne dass sich etwas verändert in den Köpfen und Herzen der Menschen. Viele der Interviewten sagen: Sie haben keine Lust mehr. Egal, wie sehr sie sich als Muslime bemühten, niederländisch zu sein. Der fortwährende Streit darum, was nun niederländisch sei, führe dazu, dass man in ihnen immer das Anders-Sein betone. Dass man immer den Fremdkörper in ihnen sehe. Egal, ob sie sich als Niederländer vorstellten. Sie würden weiterhin als Türken und Marokkaner gesehen. Als Muslime. Als Araber.

Natürlich ist es schwer zu überprüfen, woher Bahceli seine Interviewpartner ausgewählt hat und ob die Zitate tatsächlich ein repräsentativer Querschnitt der muslimischen Minderheit in den Niederlanden sind. Aber der Text bietet eine besondere Möglichkeit die Stimmen in einigen muslimischen Familien im Zuge des Wahlkampfes besser zu verstehen.

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