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Zum Wohle der Menschen: Russland erkennt Pässe der Separatisten an
Zum Wohle der Menschen: Russland erkennt Pässe der Separatisten an
(Foto: RIA Novosti archive, image #440889 / Igor Zarembo / CC-BY-SA 3.0 )

Am 18. Februar 2017 geht Russland einen neuen Schritt im Konflikt mit der Ukraine: Die russische Regierung erkennt die Reisepässe, die in der Ostukraine von Aufständischen ausgegeben werden, offiziell an. Das bedeutet: Die „ukrainischen Bürger und Staatenlosen“ mit Wohnsitz in den Republiken Luhansk und Donezk, dürfen ohne Visum nach Russland einreisen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sah im Dekret einen klaren Widerspruch zum Völkerrecht und nannte ihn „einen weiteren Beweis für die russische Besatzung”. Auch englischsprachige Medien hatten das Gesetz teils heftig kritisiert.

Wir haben eine ganz andere und original russische Veröffentlichung zum Thema herausgesucht.  Olja und Kinan aus dem Buzzard-Team haben wichtige Ausschnitte aus einem Artikel vom russischen Journalist Ivan Grachev ins Deutsche übersetzt:

Warum hat sich Moskau für diesen Schritt entschieden? Im Dekret des russischen Präsidenten wird erschöpfend zum Ausdruck gebracht, warum die Pässe der Donezk- und Luhansk Volksrepubliken anerkannt worden sind: „Um die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu schützen, in Hinblick auf die anerkannten Prinzipen und Normen des internationalen Rechts…“

Während den letzten drei Jahren steht die Ukraine mit der Donbass-Region im Bürgerkrieg und sperrt seine Einwohner sozusagen ein. Millionen Menschen konnten nicht ihre Familiennamen ändern,

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