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Russland hatte von Anfang an die Finger im Spiel
Russland hatte von Anfang an die Finger im Spiel
(Foto: MARIAJONER | Wikimedia | CC BY SA 4.0)

Wenn man über die Ukraine Krise mit Freunden sprechen will, dann ist es extrem interessant von den „Glazyev-Tapes“ gehört zu haben: Das sind geheim abgehörte Telefon-Aufnahmen zwischen Kreml-Beratern und Politikern auf der Krim. Die Aufnahmen wurden Ende Oktober 2016 von der ukrainischen Regierung veröffentlicht und hatten einen Aufschrei in den ukrainischen Medien zufolge. In den deutschen Nachrichten wurden sie kaum erwähnt. Um was geht es? Auf den angeblichen Original-Aufnahmen hört man Top-Kreml Berater Sergei Glazyev (daher der Name), wie er sich mit den zwei Krim-Politikern Konstantin Zatulin und Sergei Aksyonov austauscht. Das Gespräch zeigt, dass man sich schon Wochen bevor der Krieg ausbrach, in russischen Regierungskreisen darauf vorbereitet hat militärisch zu intervenieren, ja sogar den Volksprotest durch infiltrierte von Russland bezahlte „Fake“-Demonstranten anheizen wollte.

Auf dieser Basis argumentiert Andreas Umland: Der Volksaufstand in der Ukraine gegen die Regierung sei von Anfang an Teil einer russischen Strategie gewesen – und Russland habe ursprünglich sogar deutlich mehr ukrainisches Territorium annektieren wollen als nur die Halbinsel Krim:

“The Kremlin had been behind at least some separatist activities several weeks before the actual war started.[…] It looks now as if Moscow or, at least, a part of the Russian leadership was,

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