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Poroshenko steht mit dem Rücken zur Wand. Deshalb brechen seine Soldaten die Waffenruhe.
Poroshenko steht mit dem Rücken zur Wand. Deshalb brechen seine Soldaten die Waffenruhe.
(Foto: Ministry of Defense of Ukraine | Wikimedia | CC BY-SA)

Bryan MacDonald hilft uns dabei zu verstehen, wie Russland die Situation in der Ukraine einschätzt. Ganz aktuell. Und zwar nun, da Trump an der Macht ist. Aus MacDonalds Sicht ist ganz klar die Ukraine der Aggressor in den heftigen Kampfhandlungen, die vor etwas über vier Wochen im Osten des Landes wieder ausgebrochen sind. Dabei malt MacDonald das Bild von einem in die Ecke getriebenen Präsidenten Poroshenko. Die ukrainische Regierung habe im Wahlkampf auf Clinton gesetzt. Jetzt sei Trump der „neue Sherriff“ mit neuen Regeln. Und dieser neue Sherriff habe kein Interesse mehr daran Bankchecks für die Ukraine auszufüllen. Genauso wenig wie angeblich die Staaten Europas. Die Ukraine sei einer der ärmsten und korruptesten Nachbarstaaten und die EU habe besseres zu tun.

In salopper Sprache, die ganz bewusst das jüngere Russia Today Publikum ansprechen soll, schreibt er: „Das Resultat: Poroshenko ist in ziemlich verzwickter Lage. Es sieht ganz danach aus, dass er seine amerikanischen Schutzpatrone verloren hat, und die Europäer werden langsam ungeduldig von seinem Geschwafel. Und noch dazu kann er keinen Deal mit Moskau schmieden, weil er sonst unglaubwürdig werden würde.“ Für Mac Donald ist das die Erklärung, warum der Konflikt im Osten des Landes nun wieder eskaliert ist.

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