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Es sind die westlichen Medien, die die Wahrheit verdrehen
Es sind die westlichen Medien, die die Wahrheit verdrehen
(Foto: Becker1999 | Wikimedia | CC BY 2.0)

Der Journalist Finian Cunningham schreibt in deutlichen Worten und wütendem Ton, warum die Version der Ukraine-Krise, die wir aus westlichen Medien kennen, falsch ist. Cunningham, der für westliche Publikationen wie Irish Times und Independent, aber auch für pro-russische Sender wie Russia Today und Sputnik als Kolumnist gearbeitet hat, kritisiert am Beispiel eines Berichts von CNN, wie westliche Journalisten unangenehme historische Fakten bewusst ausklammern.

Was nicht gesagt wird, sei zum Beispiel: Dass die Ukraine schon 1991 von Regierungsberatern als strategische Speerspitze im Konflikt gegen Russland gehandelt wurde. Dass das US-Außenministerium die ukrainische Opposition schon Jahre vor dem Umsturz mit über fünf Milliarden Euro finanziert hat, um den Regimewechsel voranzutreiben. Und – wie durch ein enthülltes Telefonat der EU-Außenbeauftragten Ashton mit dem Estnischen Außenminister bekannt geworden sei: dass die Scharfschützen auf dem Maidan nicht wie von westlichen Medien hauptsächlich berichtet von Ex-Präsident Janukovitch angeheuert worden sind, sondern angeblich von führenden Aktivisten der Maidan-Revolution selbst.

Anstatt diese Punkte zu nennen, begnüge sich CNN damit die alte Geschichte von Gut gegen Böse zu erzählen: Freiheitskämpfer gegen das grausame Russland. Nur in Wirklichkeit sei es anders  herum: Die Separatisten würden von der Ukraine unterdrückt und daran gehindert ihre Freiheitsrechte auszuüben.

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