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Die Ukraine will den Frieden. Nur Russland will ihn nicht.
Die Ukraine will den Frieden. Nur Russland will ihn nicht.
(Foto: Claude TRUONG-NGOC | Wikimedia | CC BY-SA)

Die Geschichte der Ukraine-Krise ist eine Geschichte von zwei Geschichten – oder besser: Geschichtserzählungen. Es ist eine Geschichte von zwei Wahrheiten, oder einer Wahrheit: Zweimal interpretiert. Wenn wir den Artikel von Daniel Baer lesen, werden wir daran erinnert.

Baer rollt die Geschichte der Ukraine-Krise auf – aus US-amerikanischer, aus konservativ-westlicher Sicht: Er erklärt uns, was in der Zeit von 2014 bis 2017 passiert ist – sehr verständlich und sehr ausführlich. Und warum all diese Ereignisse den einzig logischen Schluss mit sich bringen können, die amerikanischen Sanktionen gegen Russland aufrecht zu erhalten.

Für Baer sind die Rollen klar verteilt: Die ukrainische Regierung will Frieden, und Russland hat ein geopolitisches Interesse daran, den zermürbenden Konflikt aufrecht zu erhalten, um den Nachbar zu schwächen und zu demütigen. Für Baer waren die Aufstände in der Ukraine Teil einer „Revolution of Dignity“, einer würdevollen Revolution von ukrainischen Bürgern, die für die erhabenen Freiheits- und Grundrechte unserer westlichen Wertegemeinschaft eingestanden sind. Baer schreibt von der bitteren Kälte, denen die Demonstranten voller Optimismus trotzten und sie wären erfolgreich gewesen, wäre da nicht Russland:

„Es hätte in ukrainischen Händen sein können, sich die demokratische Zukunft zu schaffen, für die sie in der bitteren Winterskälte standen und protestierten.

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