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Die großen Kohlevorräte in der Ostukraine sind Grund für Russlands Eingreifen
Die großen Kohlevorräte in der Ostukraine sind Grund für Russlands Eingreifen
(Foto: Raimond Spekking | Wikimedia | CC BY-SA)

In diesem kurzen, aber inhaltlich brisanten Artikel unterstellt der Blogger mit dem Pseudonym „Tylor Durden“ der russischen Regierung, sie unterstütze die Separatisten in der Ostukraine vornehmlich, um die Ukraine vom Zugriff auf den Großteil ihrer Kohlereserven abzugrenzen. Mit dem Hauptziel einen ukrainischen Staatsbankrott herbeizuführen. Laut einer Analyse von Stratfor im Jahr 2014 befinden sich nahezu 80% der Kohle-Ressourcen der Ukraine in den Provinzen Donezk und Lugansk, die mehrheitlich von den prorussischen Separatisten kontrolliert werden. Aufgrund der Kriegshandlungen in den genannten Gebieten sei bereits im Herbst 2014 die Kohle- und Stahlproduktion stark zurückgefahren worden, was zu den wirtschaftlichen Problemen der Ukraine beigetragen habe.

Daher die kritische Frage des Bloggers: “Sind die gewaltigen Kohlespeicher und –vorkommen in der Donetsk-Region der Hauptgrund dafür, dass Russland einen Bürgerkrieg genau in dieser Region unterstützt? Einen Krieg, der die Ukraine jeden Tag näher an den finanziellen Ruin treibt, und damit zu einem unvermeidbaren Regimewechsel führen wird?“

So wenig „Tylor Durden“ den Zusammenhang zwischen vermeintlicher russischer Involvierung im Bürgerkrieg und ukrainischer Rohstoffvorkommen belegt, aus unserer Sicht wird der bereits vor mehr als zwei Jahren geäußerte Gedanke in Anbetracht aktueller Entwicklungen heute wieder ganz besonders relevant. Denn mit dem Lieferstopp von Kohle an die Ukraine,

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