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Wenn man selbst in die israelischen Siedlungen reist, sieht man, dass die internationalen Medien verzerrt berichten
Wenn man selbst in die israelischen Siedlungen reist, sieht man, dass die internationalen Medien verzerrt berichten
(Foto: Wickey-nl | Wikimedia | CC BY-SA)

Könnte es sein, dass die Wahrheit wieder einmal anders ist? Dass Palästinenser und Israelis in den Siedlungsgebieten mehr oder weniger friedlich nebeneinanderher leben? Dass internationale Medien so tun, als seien alle Siedler radikal und aggressiv, wenn das eigentlich nur eine kleine Minderheit ist?

Das zumindest findet Tzvi Greatz, ein konservativer Rabbi und Blogger (der sich jedoch selbst als Mitte-Links einordnet und generell für die Zweistaatenlösung sei). Greatz schreibt eindrücklich davon, wie er die Realität in den Siedlungsgebieten wahrnimmt: Er erzählt von den Fabriken, in denen Palästinenser und Israelis arbeiten, malt mit Worten das Gefühl in die Luft, über die heißen und staubigen Straßen zu fahren, in denen Palästinenser und Israelis nebeneinander im Stau stehen und dann nennt er auch die räumlichen Trennung zwischen den Wohngebieten der zwei parallelen Welten: die israelischen Siedlungen, die meist auf den Bergen liegen und die Palästinensischen Gebiete in den Tälern, die meist sogar durch getrennte Straßen zu erreichen seien.

Greatz kommt zum Schluss, dass Israelis und Palästinensern vor Ort im Alltag relativ friedlich nebeneinanderher leben. Und es sei nur eine Minderheit von sehr radikalen Siedlern, die tatsächlich so aggressiv sind wie in den Medien dargestellt. “No one should think that the settlers are happy that the Palestinians live beside them (which is also true the other way around).

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