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Trump ist nicht gegen die Zweistaaten-Lösung. Zumindest nicht in jedem Fall
Trump ist nicht gegen die Zweistaaten-Lösung. Zumindest nicht in jedem Fall
(Foto: Michael Vadon | Wikimedia | CC BY-SA)

Diese extrem lesenswerte Analyse von NYT-Korrespondent Mark Landler zeigt, dass man sich absolut nicht sicher sein sollte. Ob Trump nun Politik gegen die Zweistaaten-Lösung machen wird oder nicht – wir sollten wissen, dass das noch nicht entschieden ist. Trotz der Nominierung David Friedmans als US-Botschafter in Israel (siehe oben). Trotz Trumps Statement von vergangener Woche, dass eine Zweistaatenlösung nicht zwingend notwendig sei (was in vielen deutschen und europäischen Medien als Kehrtwende gedeutet wurde). Landler vergleicht diesen Bruch mit außenpolitischen Konventionen mit Trumps Verhalten gegenüber China in den vergangenen Wochen. Trump pokere. Er sehe Diplomatie ein bisschen wie die Verhandlungen in Unternehmen. Aber am Ende bleibe Trump Realist. Wenn ihm klar werde, dass eine Position gegenüber mächtigeren Interessen nicht durchsetzbar ist, dann wechsle er den Kurs (siehe sein Kurs gegenüber China).

“Trump found his way back to ‘one China’ because China is too strong,” said Martin S. Indyk, special envoy for Israeli-Palestinian negotiations during the Obama administration. “He will find his way back in the case of the Palestinians because he’s not going to be able to budge them.”

Der Text ist nicht nur lesenswert, weil er Konventionen aus den deutschen Leitmedien ein bisschen in Frage stellt.

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