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Palästinenser profitieren vom Gesetz, weil es damit viel wahrscheinlicher wird, dass sie Entschädigungen ausgezahlt bekommen
Palästinenser profitieren vom Gesetz, weil es damit viel wahrscheinlicher wird, dass sie Entschädigungen ausgezahlt bekommen
(Foto: UAWC | Wikimedia | CC BY-SA)

Alex Traiman ist Chef des Jewish News Service und traditionell eher Rechts. In diesem Text nennt er eine Reihe von Gründen, warum Siedlungsbau legalisiert werden sollte. Einen finden wir besonders spannend: Traiman schreibt, dass das Gesetz de-facto besser wäre für das Leben der vertriebenen Palästinenser. Die Siedlungen, die jetzt legalisiert werden, liegen nämlich innerhalb der Sicherheitsgrenzen von jüdischen Gemeinden und israelischen Militäreinrichtungen. Palästinenser haben schon seit Jahrzehnten keinen Zugang zu diesem Land.

Traiman schreibt, dass durch das Gesetz wenigstens endlich die Möglichkeit entsteht, dass Palästinenser für ihr Land finanziell entschädigt werden. Er zitiert Alan Baker, einen ehemaligen juristischen Berater in Israels Außenministerium:

“It will encourage those Palestinians who have ownership claims to put forward their claims in the first place. It might bring about a situation whereby the government will want to offer Palestinians financial compensation in order to legally change the ownership status, in the way that this law intends.”

Wer steckt dahinter?

Alex Traiman
Kommt aus:Israel
Politische Position:Rechts
Arbeitet für/als:Chef des Jewish News Services & Leiter von Beit El Siedlung (Westbank), die vorwiegend aus rechtsextremen und religiösen Israelis besteht.
Was Sie noch wissen sollten:Traiman ist ein bekannter Befürworter der umstrittenen Siedlungspolitik Israels.
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