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Die Zweistaaten-Strategie schadet den Palästinensern
Die Zweistaaten-Strategie schadet den Palästinensern
(Foto: Nilfanion.| Wikimedia.| CC BY-SA)

Ghana Karmi, Wissenschaftlerin am Middle East Institute, stellt in dieser längeren Analyse im Guardian klar, warum aus ihrer Sicht eine Zweistaaten-Lösung die falsche Strategie ist. Falsch nicht nur, weil schwer umzusetzen. Sondern auch, weil diese Strategie den Kampf von Palästinensern für mehr Rechte bremst, ja zu einer Situation führt, in der israelische Diskriminierung unter dem Deckmantel einer Auseinandersetzung zweier Staaten befördert wird. Karmis Analyse ist zwar etwas älter, nämlich von 2012. Aber wir haben sie trotzdem mit reingenommen, weil wir denken, dass sie extrem lesenswert ist, um die Debatte von einer neuen Perspektive zu verstehen. 62 % des Westbank Territoriums sind bereits unter israelischer Kontrolle und die Grundstücke sind so gemischt verteilt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, zwei Staaten daraus zu machen. Deshalb schreibt Karmi:

„Few would dispute the Palestinian entitlement to a state, but it simply cannot be achieved given the present reality.“

Aus Karmis Sicht sind Israel und Palästina bereits ein Staat. Aber die Zweistaaten-Rhetorik maskiert die Apartheid und Ungleichheit, die sie an der Tagesordnung sieht in den besetzten Gebieten:

„It is a discriminatory state operating an apartheid-style system against the Palestinians with impunity.“

Deshalb rät sie den Palästinensern: Kämpft für eure Rechte in einem Staat.

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