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David Friedman wird nicht die USA in Israel vertreten. Er wird die Siedler in Israel vertreten.
David Friedman wird nicht die USA in Israel vertreten. Er wird die Siedler in Israel vertreten.
(Foto: Krokodyl | Wikimedia | CC BY-SA)

Dass Trumps eine außenpolitische Wende vollzieht in Bezug auf Israel und Palästina, das wurde in den deutschen Medien viel besprochen. Wie genau diese Wende verlaufen wird und wie sie sich auswirkt auf die Situation im Nahen Osten – das bleibt weiter im Ungewissen. Einiges jedoch deutet darauf hin, dass sich Trumps Regierung weitaus mehr auf die Seite der Israelischen Siedler schlagen könnte, als bisher bekannt gegeben. Die Tendenz dafür lässt sich beispielsweise in der Nominierung von David Friedman beobachten, der aller Voraussicht als US-Botschafter in Israel eingesetzt wird.

Die Friedensaktivistin Lara Friedman schreibt in diesem besorgten Kommentar, warum David Friedman der falsche Kandidat für den Job sei: Friedman identifiziere sich ganz und gar mit den Interessen der Siedler. Sie nennt Friedmans Spendenaktionen für Israelische Siedlungen, schreibt von seinen diffamierenden Aussagen gegenüber gemäßigten Israelis und erwähnt Videobotschaften, in denen Friedman die Worte „Wir“ und „Unser“ wiederholt, wenn er sich auf Israelische Siedler bezieht. Dabei sollte ein US-Botschafter allein die amerikanischen Interessen vertreten und eben nicht die von radikalen Kräften in Israel.

„Indeed, Friedman, […] long ago crossed the line from merely being a private American citizen who cares about and supports Israel, to being a player in Israel domestic politics – a player affiliated with specific Israeli parties,

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